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Oper von Händel

Eine Oper von Händel – aber welche nur?

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Eine Oper von Händel, das ist Klassik, große Musik, tolle Kostüme, viele Emotionen und nicht zuletzt auch etwas Glamour. Ein Blick auf unsere Kreuzworträtsel-Hilfe verrät uns: Es gibt viele Opern von Händel. Die Antwort macht die Lösung des vorliegenden Kreuzworträtsels nicht leichter.

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Wer war Händel eigentlich und warum hat er so viele Opern geschrieben?

Das barocke Zeitalter – Die Lebenswelt des Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel lebte von 1685 bis 1759. Diese Epoche wird Barock genannt. Diese Zeit ist geprägt von großen Bauwerken, Schmuck und Pomp und natürlich von Musik.

Das Zeitalter des Barock dauerte etwa von 1575-1770 und ist gegliedert in Frühbarock, Hochbarock und Spätbarock. Der Spätbarock wird auch Rokoko genannt. Ein Adjektiv, was den Barock gut wiedergibt ist üppig.

Die Musik im Barock orientiert sich an der Schaffenszeit von Monteverdi zu Beginn und Johann Sebastian Bach  am Ende. Die Einflüsse sind zunächst von Italien aus kommend und werden später von französischen Einflüssen abgelöst. Die Musik entwickelt sich in dieser Zeit mit immer mehr Leidenschaft. Auch überließ man den Musikern mehr Platz für Improvisation. Des Weiteren entwickelte sich die Musik von Einzelstücken hin zu Suiten und Kantaten, also zusammengehörenden Stücken, die eine große Einheit bilden.

Die Entwicklung der Oper in der Zeit des Barock

Auch die Oper entwickelte sich im barocken Zeitalter. Hier wurden Einzelgesangstücke, Chorgesänge und Orchestermusiker zu einem großen Stück zusammengefasst.
Die Oper nahm ihren Beginn in Florenz, Italien, und breitete sich in Europa weiter aus. Nach dem 30-jährigen Krieg wurden immer mehr Opernhäuser im deutschsprachigen Raum gebaut. Diese pompösen Bauten waren aber nur zugänglich für die hohen Gesellschaftsschichten. Auch bauten sich die Fürstentümer eigene Opernhäuser und leisteten sich eigene Hofkomponisten.

Die erste Oper von Händel führte er in seinem Haus auf

Auch Händel arbeitete, wie viele Musiker damals, am Hofe und finanzierte so seine Musik. Er hatte zuvor in jungen Jahren eine musikalische Ausbildung am Hof des sächsischen Herzogs genossen, da sein Vater dort gearbeitet hat und Händel offensichtlich Talent hatte. Schon mit 16 Jahren war er in Komponistenkreisen bekannt. Um 1705 lebte er in Hamburg, studierte Rechtswissenschaften und spielte im ersten deutschen Opernhaus Geige und Cembalo. In dem Haus, in dem er damals lebte, führte er seine erste Oper, Almira, auf.

1706 reiste er auf eigene Faust und eigene Kosten nach Italien, dem Geburtsort der Oper. Italien war zu der Zeit der Stand der Bildung und ein Muss für die gehobene Schicht. Hier traf er viele Musiker und führte seine Opern unter anderem  „Almira, Königin von Kastilien“ auf.

Schließlich bekam er ein Angebot vom Hofe in Hannover, was er annahm und fortan zwischen Hannover und England pendelte und musizierte. Im Jahre 1712 zog er nach London um. Da der Hannoveraner Kurfürst in England gekrönt wurde, komponierte er die Krönungsmusik und blieb dem Kurfürsten, jetzt als Georg I. bekannt, treu.

Auch heute noch wird das von Händel komponierte Stück bei der Krönung eines britischen Königs gespielt. Zuletzt erklang diese Hymne 1952 bei der Krönung von Queen Elisabeth II. Die Krönungsmusik besteht aus mehreren Musikstücken, darunter „Zadok the Priest“.

Opern von Händel

  • Der beglückte Florindo
  • Die verwandelte Daphne
  • Rodrigo (Vincer se stesso è la maggior vittoria)
  • Rinaldo
  • Il pastor fido
  • Teseo

Eine Oper von Händel, die in London entstand

Händel lebte bis zu seinem Tod in London. Er hat seine Musik stets als Handwerk angesehen und die Musikstücke, die er nicht für den Hof komponierte, anderweitig verkauft. Er schrieb oft Stücke, die dem Selbstbild des Adels entsprachen, wodurch er sie teuer verkaufen konnte. Da er in der gehobenen Schicht bekannt war und ein Unternehmen gegründet hatte – die Opernakademie -, erhielt er viele Anfragen zum Komponieren von Opern. Jedoch änderten sich Zeit und Umstände ab 1730: Die Gesellschaft in England wurde zunehmend bürgerlicher und auch seine Gesundheit ließ nach. So konnten sich seine Opern nicht mehr gut verkaufen, Verträge mit Opernhäusern liefen aus und König Georg I starb. Georg Friedrich Händel komponierte nun Oratorien, die im Gegensatz zur Oper ohne Schauspiel auskamen und das ganze Jahr über gespielt werden durften, da sie meist geistliche Themen zum Inhalt hatten.

Die weltlich geprägten Opern durften im Übrigen während der Fastenzeit vor Ostern und in der Adventszeit nicht aufgeführt werden.

Händel starb am 14. April 1759 in London und wurde in der Westminster Abbey begraben.

Die wichtigsten Opern von Händel

Seine ersten Stücke, die in Hamburg aufgeführt wurden, waren „Almira, Königin von Kastilien“ und „Nero“. Die wohl bekannteste Oper von Händel ist „Julius Cäsar in Ägypten“, die 1724 in London uraufgeführt wurde. Auch „Agrippina“, „Alcina“ und „Xerxes“ erlangten Weltruhm, insgesamt hat Händel über 600 Stücke komponiert, wobei nicht eben alle Opern sind.

Bildquellen

  • oper-von-haendel: Bildrechte bei der 1337 UGC GmbH