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Kreuzwortkolumne #38 – Sedimentgestein

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Unde Venis, Sedimentgestein?

Als Sedimentgestein bezeichnen wir landläufig verfestigte Sedimente. Diese entstehen, wie auch das unverfestigte Lockersediment, durch Sedimentation (duh!), also die Ablagerung von Material an Land und Meer. Sedimente sind sozusagen der industrielle Abfall der Natur. Dies hat weitreichende Folgen für die Umwelt. Zahlreiche Strände der Erde sind heute von akuter Zementation bedroht.

Sedimentgestein
Dieser ehemalige Ostseestrand wurde durch jahrtausendelange Verunreinigung mit Sedimentgestein, besonders durch verhärtete Karbonat- und Silikatschlämme, unbegehbar gemacht. Der an den Fußsohlen spürbare PH-Wert des Bodens hat überdies dafür gesorgt, dass jedweder Versuch einer landwirtschaftlichen Nutzung im Kalk erstickt wurde. Danke MERGEL !
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Das Sedimentgestein und sein Klastensystem

(klastisch = den Trümmern entstammend, abgebrochen)

Eine vom GOETHIT-Institut in Auftrag gegebene soziolithographische Studie über das sedimentäre Klastensystem bringt es auf den Punkt:

„(…) herrscht zwischen den sozialen Ablagerungsmilieus keinerlei Durchlässigkeit. Was wir hier vorfinden ist eine bizarre Abart des Trickle-Down-Effektes: Auch erfolgt die Trennung von Sand und Gold rein mechanisch, viel zu früh und ohne individuelles Ansehen der Disperson. Die Folge davon? Eine unter dem lithostatischen Druck von Unter- und Oberschicht zerriebene Arbeiterklaste!“ (aus: Die Sporen der Steine – eine sozio-dispersive Analyse, Biogenes Verlag)

Ob ein Sedimentgestein also eine klastische Existenz führt oder in eine der höheren Schichten aufsteigt, entscheidet sich bereits bei der Grundausbildung.

Nach Schulschluff – Die Soziale Abkunft entscheidet!

(Schluff = eine Einheit der Korngröße)

Das klastische Schuttsystem wird in folgende staatlich anerkannte Abschluffarten unterteilt:

1. Grobschluff – konsekutiver Schuttbesuch bis mindestens zur 8. Klaste. Insgesamt geringqualifizierender Schuttabschluff mit wenig Chancen auf beruflichen Aufstieg. Aufgrund ihres grobkörnigen, unverfestigten Gemüts beenden viele junge Sedimente nicht einmal das gesiebte Schuttjahr. Diese sogenannten Schuttabklaster finden sich später gehäuft im Niedriglößsektor wieder, wo sie oft nur ein karges Dasein als Fahrschuttführer fristen.

2. Mittelschluff – Abschluff der 10. Klaste. Sogenannter erweiterter Realschuttabschluff bzw. mittlere Fachschuttreife. Der Mittelschuttabschluff ermöglicht immerhin bedingte Aufstiegsmöglichkeiten vorrangig im öffentlichen Dienst. Die Aussicht auf eine gute Alterssuspension gilt hier noch immer als Hauptanreiz für junges Sedimentgestein.

3. Feinschluff – Erwerb der Hochschuttzugangsberechtigung. Seit Einführung des Turbidit-Abiturs steigt jedoch die Zahl der Einschreibungen an den Gebirgsbildungsinstituten lawinenhaft an. Nur wenige Abgänge schaffen es, wirklich Karriere zu machen. Als Beispiel hierfür sei der FEUERSTEIN genannt, der es in den 90er Jahren immerhin zum Chefredakteur brachte (u. a. bei Splitteinander).

SAND – Geboren um zu Dünen

Größentechnisch irgendwo zwischen Schluff und Kies angerieselt liegt der SAND. Aber wie gelangt er von dort auf den Kinderspielplatz? Der weltweite Versand dieses klastischen Sedimentgesteins erfolgt seit eh und je durch die Spedition Wasser & Wind. Durch hohe mechanische Beanspruchung der Körner beim Transport werden diese ganz weich und rund, so dass sie in Kindermägen keine bleibenden Schäden anrichten können. Für die Bekömmlichkeit sind lange Transportwege daher unerlösslich. Sand ist von Natur aus „raw“, vegan, sowie gluten- und lactosefrei. Außerdem ist er ein natürlicher Weißmacher für die Zähne. Ungekochter, grüner Olivinsand ist aufgrund seines vulkanischen Ursprungs reich an wertvollen Spurenelementen. Einzig der Sanddorn ist, wie es sein Name richtig vermuten lässt, aufgrund seiner scharfkantigen Oberflächenstruktur nicht zum unverdünten Verzehr für Kinder unter 2 Jahren geeignet, da ihr Dündarm noch nicht ausreichend entwickelt ist. Bei versehentlichem Verschlucken helfen meist 1-2 EL Brechsand.

Atomkorngenau – der Sand der Zeit

Sedimentgestein
Der berühmte Sanduhrmacher Dustin Sewind schwört für das Innenleben seiner Chronometer auf regionales Sedimentgestein. Besonders schätzt Sewind den deutschen Präzisionsquarzsand: „Das Zeug fällt auch nach einer Million Durchläufen immer noch sowas von genau, da kommen selbst moderne Sekundenzeiger nicht mehr hinterher! Und das Tollste: man kommt dabei völlig ohne Rieselhilfen aus!

Paragneis Lost

Sedimentgestein
Das kernige, metamorphe Urgestein Paragneis geht auf silizklastisches Sedimentgestein zurück. Gneise entstehen generell unter hohen Temperaturen und entsprechendem Druck, weshalb sie auch den Ruf der „Generation Robusta“ genießen. Obgleich sie aus eher jungem, unverfestigtem Sediment morphieren, fallen sie oft schon früh dem Altersstarrsinn anheim, wie etwa der Stainzer Hartgneis und der Bittesche Gneis.

Bildquellen

 
 
www.wort-suchen.de/kreuzwortraetsel-kolumne/kreuzwortkolumne-38-sedimentgestein/1684464