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Kreuzwortkolumne

Kreuzwortkolumne #28 – Ritter der Artussaga

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Die Ritter der Artussage! Wer gegen diese Jungs beim Lanzenstechen den 2. Platz machte, dem half auch kein Tjostpflaster mehr! Schauen wir einmal hinter den eisernen Vorhang der Geschichte…

Die Ritter der Artussaga und ihre Epoche

Die Ritter der Artussaga und ihre Epoche
Die Kreuzumzüge waren eine populäre Bewegung nicht nur der Gralsritter. Einer Legende zufolge sollen sich ortskundige Kammerjäger mit der Djiehpièss, einer antiken Leitflöte, an die Spitze solcher Trupps gestellt und die Menschen so geführt haben.

Das 13. Jahrhundert ist zweifelsohne die Belle Époque der Okzidentaldrift. Im frühen Spätmittelalter waren besonders die festlichen Kreuzumzüge bei Jung und Alt sehr beliebt. Es gehörte in jedem Hause von Stand zum guten Ton, sich zu bekreuzigen um hernach in großer Runde um die Häuser zu ziehen. Nebenstehend sehen wir eine der seltenen Originalaufnahmen aus jener Zeit. Der um 45° angehobene Blick der Teilnehmer geht auf den sportlichen Charakter dieses Brauchtums zurück. Ziel war es, das Kreuz so lange wie möglich exakt waagerecht zu halten. Leider gingen damit auch fundamentale Schädigungen der Gesundheit einher: Verblendungen (mangels Sonnenbrillen), Nackensteife und räumliche Verirrung waren hierbei keine Seltenheit. Der Herr mit Kerze (dritter v. r.) ist vermutlich eben dadurch unmerklich von einem nahebei stattfindenden Lichtfest abgekommen. Der ungünstigen Blickrichtung ist es wohl auch geschuldet, dass Umzüge dieser Art tendenziell ausuferten und es oft Jahre dauern konnte, bis die Teilnehmer den Weg nach Hause zurück fanden – nicht selten aus weit entfernten Ländern. Die historisch missverständliche Bezeichnung „Kinderkreuzzüge“ geht indes darauf zurück, dass die zulässige Höchstmenge an Wegzehrung sich danach orientierte, wieviel Gewicht auf einen durchschnittlichen Kinderrücken passte.

Ritter der Artussage – Timeline: Excalibur!

ALS die Welt noch jung und Flora und Fauna noch eins sind, schmiedet ein gewisser Wieland S. das Schwert Excalibur aus Meteoreisen und übergibt es der Herrin der See. Getreu ihrer Maxime „Nimue was du kriegen kannst“ greift sie zu und beendet so ihr bis dato unbeschwertes Leben.

NUN sticht ein gewisser Herr Merlin (nddt.: Hermällin) in See und damit in das Leben der Dame vom Brunnen. Er behält als Andenken an die gemeinsame Zeit, neben chronischer Wassersucht, das Schwert Excalibur zurück. Merlin beginnt sogleich eine Karriere als freier Berater des Pendragons (heutiges Pentagon).

IN jenen Tagen und mit Hilfe seines magischen Ministers bemächtigt sich Uther P. sowohl des Schwertes E. als auch einer gewissen Lady M. Igraine. Ihr beiwohnend zeugt er unehelicherweise Artus, den späteren König gleichen Namens. Dieser wird noch als Säugling von Merlin und Bert (einem Schulfreund Merlins) weggeholt und versteckt.

„Niemand soll das Schwert besitzen, niemand soll Excalibur tragen – außer mir!!!

VÖLLIG außer sich und mit diesen Worten treibt Uther Pendragon das Schwert in einen nichtsahnenden Findling. Artus, der ebenfalls nichtsahnende Sprössling Uthers, findet dort Jahre später das Schwert und zieht es ohne Mühe wieder heraus.

VON nun an erschlagen sich die Ereignisse um die Ritter der Artussage im wahrsten Wortsinne. Artus gründet den ersten LARP-Verein der Welt, die Ritter der Tafelrunde e. V., zu deren Gründungsmitgliedern, neben Lancelots Frau, die späteren Ritter der Artussaga gehören. Fast zeitgleich wird der Ritterschlager „Ich will keine Akkolade“ in den Schepperton-Studios aufgenommen.

ALS Geo-Caching-Pionier der ersten Stunde schickt Artus nun seine Helden um die (damals noch) halbe Welt auf der Suche nach dem „Heiligen Gral“ des Rittersports – dem Heiligen Gral!

VOM Ehrgeyz zerfressen gehen nicht wenige der Artusritter bei dieser Expedition flöten. Auch König Artus kriegt die Âventiure nicht mehr zu. Gänzlich benebelt wohnt er seiner Halbschwester bei und zeugt so seinen finsteren Halbneffen Mordred. Bei einer Jahre später stattfindenden Zusammenführung durchbohren Artus und Mordred einander mit Lanze, respektive Excalibur.

DIE Faxen dicke habend nimmt die Herrin der See das Schwert zur Grundreinigung wieder an sich und behält Excalibur bis auf Widerruf ein.

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Ritter der Artussage

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Dominik Wachsmann

Der Autor ist tot...und ich bin der lebende Beweis dafür. 1986 wurde bei mir Dialektlosigkeit festgestellt. Danach Einschulung bis 2006. Seit 2013 Kreuzwort-Doktor mit Schwerpunkt Keyword-Orthopädie bei wort-suchen.de. Mein Motto: "Der Dativ ist des Objektes Stativ."

Bildquellen

 
 
www.wort-suchen.de/kreuzwortraetsel-kolumne/kreuzwortkolumne-28-ritter-der-artussaga/1681846