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Kreuzwortkolumne

Kreuzwortkolumne #33 – römischer Kaiser

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römischer Kaiser Proper

römischer KaiserDas Wort „Hygiene“ wurde zu Zeiten römischer Kaiser nicht groß geschrieben, da es sich einerseits um keinen Eigennamen handelte und überdies griechischen Ursprungs war. Die altlateinische Entsprechung für die Reinlichkeit war munditia – und was in aller Munde war, konnte beileibe nicht mehr hygienisch sein. Es mussten also Haushaltsregeln her. Bei diesem Schwarzkupferstich (Abb. li.) handelt es sich um die Frühform eines noch heute gebräuchlichen Wohngemeinschaftsedikts: «Auch Du, Genosse, hältst die Küche sauber!» (übersetzt a. d. Lateinischen nach Ata Sagrotanus). Das um diesen Reinlichkeitsimperativ gemachte Aufhebens hielt sich, damals wie heute, in Grenzen. Der wohl einmaligste Abwaschhandel der Antike geht hingegen auf PONTIUS PILATUS im Jahre 33 n. Chr. zurück.

Compendiarium Cloacanus

Equidem ist jedoch nicht davon auszugehen, dass die Latrinae im Römischen Reich nur von notdürftiger Beschaffenheit gewesen seien. Das altlatrinische Wort servus wird noch heute synonym mit Toilettenpapier verwendet. Die Cloaca Maxima wurde indes von Lucius Tarquinius Priscus angelegt, welcher kein römischer Kaiser sondern König war. Die C. M. kann daher nicht mehr den Titel Kaiserstuhl für sich beanspruchen. ANTONINUS PIUS führte Mitte des 2. Jahrhunderts die erste kostenlose amtsärztliche Versorgung der Öffentlichkeit ein. Bis dahin war die Idee gewerblicher Medizin als unmoralisch angesehen und man behalf sich, gemäß der Utopie der blähenden Landschaften, mit Kohl als Allheilmittel.

römischer Kaiser – Hall of Infamy

Es ist historisch erwiesen, dass die Weltgeschichte ihre Faszination hauptsächlich aus ihren Ungeheuern, Tyrannen und Wahnsinnigen bezieht. Nun sind solche Bösbuben des Öfteren in Herrscherposition anzutreffen, was vermutlich ein Berufsrisiko nicht nur römischer Kaiser ist.

Caligula

Wenn schon die eigene Mutter Agrippina gerufen wird, kann wohl wenig an Gesundheit erwartet werden. Seine als Gewaltherrschaft überlieferte Regentschaft erstreckte sich vom Jahre 37 bis 41. In dieser Zeit soll er gefoltert, gemordet und geheiratet haben dass es sich nur so gewaschen hatte. Dem römischen Volk habe er sogar die kollektive Gurgel umdrehen wollen. Sein Lieblingsrennpferd Incitatus indes war ihm so lieb und teuer, wie sonst nur seine Schwester Drusilla. Zu beiden pflegte er ein sehr liberales Verhältnis, wenn man den Film von Tinto Brass aus dem Jahre 1980 hierfür als Quelle bemühen möchte. (Immerhin spielt Malcolm McDowell die Hauptrolle, es lohnt sich also durchaus.) Das „Stiefelchen“ war jedoch auch ein ehrgeiziger Bauherr: unter anderem ließ er die übergroßen Nemi-Schiffe sowie ein Museum drum herum bauen. Beide versanken dann. Außerdem wurden nach seinen Anweisungen Show-Arenen für öffentliche Vierteilungen etc. (Vorläufer des Public Viewings) errichtet. Sein kühnstes Projekt, das Banausus Erectulus Rostrosus (sinngemäß etwa: halberrichteter bildungsresistenter Großschnabelträger) befindet sich noch bis voraussichtlich 2017/18 im Bau.

Nero

Zu seinen Herrschaftszeiten, den Jahren 54 bis 68, waren fast ausschließlich lateinische Originalschriften mit Granitcode in Umlauf. Dennoch ist dieser Kaiser wie kein zweiter als Patron alles Gebrannten in die Geschichte eingegangen. Ebenfalls Sohn einer Agrippina (auch Rom war ein Dorf) steht er seinem zuvor beschriebenen Onkel Caligula in Punkto Nachverruf durchaus auf Lorbeerkranzhöhe gegenüber. Obgleich nie schwefelfrei bewiesen werden konnte, ob nun oder ob nun nicht ER, Nero höchstselbst den großen Brand von Rom stiftete oder stiften hatte lassen, gilt es doch als gesichert, dass auf seine Initiative hin die ganze Angelegenheit einer damals noch recht unpopulären religiösen Vereinigung in die Sandalen geschoben wurde. Ein reichlich unchristlicher Zug.

Silvio

Ältester Sohn der Rosa Bossi und eines Luigis, Medienimperator und Pionier des Bungae-Jumpings. Fußballclubbesitzer. Mehrfacher Ministerpräsident Italiens und modernes Beispiel für den Cäsarenwahnsinn. Wehrdienstverweigerer. Nach ihm wurde sogar eine finnische Schmähpizza benannt.

Hossabsolutus

Die Liste römischer Kaiser ist lang und kann nicht an einem Tag beschaut werden. Tandem wollen wir hier noch mit einem Missverständis aufräumen, und zwar war Rex GILDO mitnihilichten ein Kaiser sondern vielmehr König einer besonderen Form des Germanicus Laude gewesen, wie sie auch ein gewisser Rex Nigrum (frz.: Roi Noir / nhdt.: Roy Black) praktizierte.

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