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#nationalhymne – Dominiks letzte Worte

erstellt am von  in Dominiks letzte Worte

Völker, röhret die Signale! Böse Länder haben keine Lieder!

Was tun, Wenn man einer Partei angehört die gerade noch so, und unter großen Opfern die Regierungsbildung überlebt hat, und man dann erschüttert feststellt, dass die strukturelle Ungleichbehandlung von Männern und Frauen in der Gesellschaft noch immer jeder Beschreibung spottet?

Ja, dann kann man sich vielleicht per Gesetzentwurf dafür couragieren, dass die Gehaltslücke zwischen Mann und Frau unverzüglich geschlossen wird, …oder man beantragt einen symbolischen Spatenstich und stellt eine Geschlechtsneutralisierung der Landeshymne anheim.

Ja, des is günschtig zu kriegen, denn das gute Stück Volkslied ist ja ohnehin gemeinfrei.

Ja, die Idee ist grundsätzlich gut, denn es soll sich wenigstens im Lied der Deutschen jeder wiederfinden können.

Vielleicht ist es aber auch Zeit für eine neue zweite Strophe? die Extraverse könnten zum Beispiel:

„Reinlichkeit durch Dieselfreiheit. Autohalter! bleibt gespannt.“

oder

„Keine Rente ist so sicher, wie das deutsche Flaschenpfand!“

lauten.

Ja, die Umgestaltung der Nationalhymne zum Imagesong ist längst überfällig und sollte daher auf breite Zustimmung treffen.

Sollte der nationalkonservative Flügel im Bundestag allerdings nicht bereit sein, diese Reform durchzuwinken, so hätten wir als Plan B ja immer noch die Alternative „Auferstanden aus Ruinen“.
Und der Text ist immerhin zeitlos.

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Über den Autor

Der Autor ist tot…und ich bin der lebende Beweis dafür. Mein Motto: „Der Dativ ist des Objektes Stativ.“